Sonntag, 21. Dezember 2014

4. Advent


Markt und Straßen stehn verlassen,
still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend' geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.
An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wunderstill beglückt.
Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heil'ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!
Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt's wie wunderbares Singen-
O du gnadenreiche Zeit!
 
 von Joseph von Eichendorff


Dieses Gedicht ist für manchen vielleicht schon etwas abgedroschen, aber ich finde es trotzdem schön.

Vergangene Woche habe ich als kleines Mitbringsel noch schnell diese Minibörse genäht:




das war dann aber auch schon alles... 
Ich hoffe nur, ich habe bald wieder etwas mehr Zeit, aber jetzt ist erst mal Weihnachten...

Ich wünsche Euch allen eine schöne und besinnliche Weihnachtwoche.
Viele liebe Grüße
Silvia


Kommentare:

  1. Ich finde es auch wunderschön. Zu Weihnachten kann man solche Gedichte wunderbar vertragen.
    glg Susanne

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  2. Da hast Du recht und es gibt ja gerade für Advent und Weihnachten so viele schöne Gedichte.
    Viele liebe Grüße
    Silvia

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Über einen netten Kommentar freue ich mich immer...

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